Büren an der Aare, Interview 2018
Erfahren Sie in diesem Interview, was Mitarbeitende aus der Langzeitpflege zur Marte Meo Methode meinen.
Was hat sich in deiner Arbeit konkret verändert?
Prisca Heim, Leiterin Pflege und Betreuung, Marte Meo Colleague Trainer i.A.:
Auf der Führungsebene halte ich bewusster inne, frage nach, gebe mehr Zeit, so dass die Mitarbeitenden Gelegenheit bekommen ihre Anliegen zu deponieren. Dadurch kann ich sie besser verstehen.
Christina Heydolph, Leiterin Aktivierung, Marte Meo Colleague Trainer i.A.:
Ich erlebe, dass ich bewusster die Interaktionen im Moment beobachte und wahrnehme, im Augenblick ganz aufmerksam bin und versuche zu erfassen, was dieser Augenblick gerade braucht.
Susanne Rudolf von Rohr, Mitarbeiterin Pflege und Betreuung, Colleague Trainer i.A., Villa Pfister:
Ich versuche, kleinschrittiger zu arbeiten, probiere Neues aus.
Melanie Bleuer, Mitarbeiterin Pflege und Betreuung, Villa Pfister:
Den Bewohnern gebe ich mehr Zeit, als vor der Marte Meo Weiterbildung und warte, bevor ich handle. Meine Haltung hat sich durch die Marte Meo Methode verändert. Ich geniesse die «Happ Happ Momente» bewusster.
Susann Wintenberger, Wohngruppenleiterin, Marte Meo Supervisorin i.A, Villa Pfister:
Ich habe gelernt zu entschleunigen, indem ich aufmerksam warte und klar benenne, was ich will. Ich beobachte viel genauer und kann durch dies besser Signale lesen.
(Ausführliches Interview siehe Buch: Berther&Niklaus 2019. S.239ff.)